ist hier zu ende.
tri tra trullala
November 15, 2009 von lottalotterdas normale leben
November 11, 2009 von lottalotterist auch da. betsy nimmt viel raum ein wenn ich gerade bei ihr war. wenn ich einige sätze -egal wohin- darüber geschrieben oder auch geredet habe, ist der kopf wieder frei. na, fast. und dann kann ich über meine neue frisur lamentieren. ich frag vorher noch das mädchen, das gerade ausgelernt hat, ob sie sich das zutraut. ja, sie gäbe ihr bestes. meine friseurin ist im urlaub und das fiese bei sehr kurzen haare ist, dass sie spätestens nach drei wochen nachgeschnitten werden müssen. mistmistmist. ok. das mädchen hat zumindest beim abschneiden zugeguckt. nun ja, ich sehe anders aus als vorher. man kann ja heutzutage viel mit wachs machen. stehe ich morgen eben ein paar minuten früher auf.
ich habe heute ein seltsames kompliment erhalten. vielleicht war es auch keins. ich hab es archiviert und werde ein buch lesen um das herauszufinden.
und ausserdem ist dieses internet toll. würds das nicht geben, hätte -> bella mir nicht wiedermal ein buch geschickt, das so punktgenau eingetroffen ist, dass mein weg zur arbeit morgen früh gesichert ist. in meinen neuen roten schuhen. hab ich die lange gesucht. die letzten roten waren sommerschuhe und müde. ich kann mich schlecht trennen. nach monatelanger suche fand ich sie. meine neuen vierjahreszeitenschuhe. die grüne straussenhandtasche muss mal ausruhen. die ist nämlich auch müde.
und jetzt endlich folge eins, staffel eins der sopranos.
hospiz: betsy
November 11, 2009 von lottalottervom hermannplatz ist es nicht weit zu betsy, ich rufe sie an, vielleicht hat sie einen wunsch. ja, einen vanille milchshake. aber gern, wird serviert.
schwach und zugedröhnt ist sie. vor einigen tagen wurde die dosis erhöht, die schmerzen waren nicht mehr zu ertragen. ab und zu fallen ihr die augen zu aber sie will nicht, dass ich gehe. sie erzählt, dass sie fast den ganzen tag verschläft aber nachts mit kutte gern dame spielt. kutte ist ein schatz. er kann ihren freund, der sich nur sporadisch sehen lässt, nicht ausstehen. kutte ist schlicht in seinem wesen und sehr liebevoll. er vergöttert betsy.
betsy registriert genau, wie es um sie bestellt ist. sie hat auch keine scheu es auszusprechen. „trulla, ich bin am tage jetzt oft zu müde, auf´s klo zu gehen. ich merke, dass ich pinkeln muss und kann nicht mehr aufstehen. ich schlafe ein. ein glück, dass ich die vorlagen habe, sonst würde ich ständig alles vollpissen.“
richtig richtig wach ist sie zweimal während ich bei ihr bin. der kater, der bei kuttes vater lebt, ist bei ihr weil vater im krankenhaus ist. er verkriecht sich, ich klettere vorsichtig auf den sessel unter dem er liegt und fotografiere ihn. betsy freut sich über das bild und lacht und ich verspreche ihr, ein Din A4 bild daraus zu machen für ihre Wand an der bisher nur sharouk khan hängt. dann fotografiere ich sie und anschließend kutte. auch für die wand. beide lächeln, kutte sagte vorher noch bescheid, dass er nicht lachen kann. er hat ja keine zähne. macht nichts kutte, hältste mal kurz den rand. sie finden die fotos toll und auch die soll ich für die wand vergrößern.
normalerweise bin ich einmal pro woche für ca. 2 h beim patienten. bei betsy liegt das etwas anders. ich kann nur nach der arbeit kommen und da ist es dunkel. keine gute zeit um im rollstuhl bei sprühregen um den hermannplatz zu kreisen. darum schlage ich ihr vor, am samstag nachmittag wieder da zu sein. sie möchte in den park nebenan, sie möchte zu karstadt „ganz nach oben in die musikabteilung“, sie möchte in eine kneipe in der sie früher oft zwiebelkuchen aß und sich den wanst vollschlagen. und genau das ist unser schlachtplan für samstag. sonne: park und kneipe und evtl. karstadt. regen: karstadt und kneipe. kutte haben wir großzügig frei gegeben. nur wenn wir hacke sind, lallte betsy mit verstellter stimme, dann aber auch nur dann, dürfe er uns auslösen. und dann lachte sie aus vollem herzen. die frau ist ein sonnenschein.
vor einigen tagen wurde betsy die pflegestufe eins bewilligt. für medikamente zahlt sie noch immer dazu. ein schwerbehindertenausweis wird ihr nicht ausgestellt weil sie kein foto beibringen kann.
heute hat sie einen friseurtermin. eine mitarbeiterin des pflegedienstes kommt nach feierabend zu ihr, um ihr die haare zu schneiden und zu tönen.
prioritäten
November 9, 2009 von lottalotterals ich früher nach hause kam, war alles so wie ich es hinterliess. mölig-prölig. manchmal. aber immer warm. heute abend um zehn freue ich mich auf ein warmes zuhause, um das korsett, das meine geschwollenen menstruationsbrüste abschnürt, wegzuwerfen. ich erstarre im bad und in meinem schlafzimmer. schlechte laune. wer reisst hier alle fenster über stunden auf?
vor einigen tagen gabs am nachmittag zu essen. das kind kochte für den mitbewohner und sich. ich kam zwei stunden zu spät- arbeit und so. ich war gar nicht eingeplant. ich kam verfroren nach hause und durfte riechen.
( wie belanglos das alles eigentlich ist.)
November 5, 2009 von lottalotter
ich mag das so sehr. kitsch. achtziger. sehnsucht. nächte in diskotheken mit falschen männern. beim swingfox im schwarzen strechmini mit der besten freundin aus den augenwinkeln männer taxieren. mit dem schwarztaxi morgens um fünf nach hause fahren. durch hausflure flüchten wenn der zehner zum zahlen nicht vorhanden war. sechs uhr vierzehn fuhr die s-bahn ins büro. schlafen war nicht wichtig. wichtig war abschminken, neu schminken, neue klamotten, kaffee. mit 18 die erste eigene schwarzwohnung beziehen. ofenheizung, kein geld für kohlen. aber in der küche ein gasherd. alle flammen volle pulle aufgedreht macht auch warm im umkreis von zwei metern. falschen typen mit dem taxi hinterher fahren. muss er doch spüren, dass ich heule. vor seiner haustür auf der treppe sitzen weil er so denken soll wie ich. taxifahrer kommt zurück weil ich so geschnieft hab, dass er entweder mitleid hatte oder ich leichte beute war. es war dann ficken. hauptsache aufn arm.
und noch viel mehr. erstaunlich was ein paar takte merkwürdiger musik heraufbeschwören.
(jetzt ist der richtige link drin. ich musste mir h e l f e n lassen.)
hospiz. betsy
November 2, 2009 von lottalotterich trage keine handtasche mehr. nicht bei dem pisswetter. morgens um sechs an der straßenbahnhaltestelle im regen zu warten mit handtasche, in die nicht mal eine mütze passt, nö. ich brauche bücher für die höllenfahrt ins tanklager, salbe für die wundgerotzte nase, was zu essen für die nächsten 11 stunden. das alles findet nur in einer geräumigen tasche platz. das telefon liegt natürlich immer ganz unten, sodass mir auf dem heimweg der anruf von betsy entging. zuerst kleiner schreck als ich ihre nummer sah, dann: ok, wenn sie selbst anruft kann es ja nicht allzu dramatisch sein.
ich hatte sowieso vor, sie anzurufen, da ich für morgen absagen muss. die letzten 5 tage habe ich keuchend und schnaufend und fiebernd im bett verbracht. ich huste und schnodder noch immer und das letzte, was ich ihr antun möchte ist ein virus.
sie freut sich, es geht ihr relativ gut. sie hat seit samstag einen rollstuhl und war schon draussen. allein kann sie sich nicht fortbewegen aber kutte ist ist ja da. ich freue mich für sie, weil ja doch mal mit der krankenkasse etwas klappt. nein nein , trulla, die kasse hat nie einen antrag vom amt erhalten, die waren ganz überrascht. würde sie jetzt einen antrag stellen, könnte sie in ca 9 monaten mit dem rollstuhl rechnen. und da kam kutte ins spiel. er kaufte die „zweite hand“, sie haben telefoniert und zusammengelegt. jeder 45 euro. sie ist glücklich.
„wie heisst nochmal die amt-tante, betsy? rottenmeyer, oder?“ frug ich sie. und da kicherte sie los. hahahahaha, so ähnlich, trulla. ein österreichisch klingender name ist es, deswegen denke ich immer an frl. rottenmeyer. eine doofe, ignorante matrone, die in ihrem amt ihren job macht. anlaufstelle, hilfsstelle, beratungsstelle für aids- und krebspatienten. jaja. wichser. einen scheiss kümmern die sich.
wurscht. vorerst. betsy hatte sich in frl. rottenmeyer verstiegen. „dann bin ich ja jetzt klara“ sagt sie zu mir.
„klar, du bist genauso zart und hast rotbraune haare“.
„und einen rollstuhl, indem du mich auch mal schiebst. und du bist heidi, du hast so schöne kurze schwarze haare.“
„genau, und die rottenmeyer kann uns mal, die blöde kuh.“
betsy gluckst und kichert und lacht laut. ich huste.
ich verabschiede mich später mit „tschüss klara“. sie ist hingerissen, ich spüre es durchs telefon. „tschüss meine süsse“ sagt sie.
ach pffffffff… weiss auch nicht
Oktober 24, 2009 von lottalotterich hab noch zwei bücher, die t. gehören. eines ist ihm wichtig, da signiert. also schrieb ich t. an um nach der am besten geeigneten adresse zu fragen. die antwort kam schnell und unspektakulär. und mein herz klopfte beim öffnen der mail. das ist doch scheisse.
ich habe an diesem wochenende die fahrt für den mitbewohner bezahlt. er hat sich um seine tochter zu kümmern. aber kein geld um hin- und zurückzufahren. ich kotz grad so. wie kann ich einen mann ernst nehmen, den ich unterstützen muss, damit er seine tochter in meine wohnung bringt. was ich sowieso nicht schätze. ich hab nichts gegen kinder aber ich bin auch keine basteltrulla und kein ersatzmuttertier. himmel, ich bezahle noch heute für meinen ex-mann, ich hab es satt.
nach -zig jahren war mir heute danach kuchen zu backen. ich wollte hier raus, überall spielzeug und ich kann nicht machen was ich will, also weg. raus. ich war drei stunden unterwegs. und als ich nach hause kam, hatte ich dem mitbewohner nichts zu sagen. nichts.
hospiz -betsy und kutte-
Oktober 22, 2009 von lottalotterbetsys freund günther kommt ca. einmal pro woche zu besuch. eigentlich ist er ihr lebensgefährte aber er kommt mit ihrer krankheit nicht zurecht, er kann nicht mit ansehen, wie betsy verfällt. doch wöchentlich stellt er fest, dass kutte das schon macht. kutte ist betsys ex-freund. wenn ich bei ihr bin oder mit ihr telefoniere ist kutte auch da. er kauft ein, er putzt die wohnung, er wäscht ihre sachen, er sitzt im sessel und redet mit ihr und ist da. kutte verfügt im gegensatz zu betsy über einen zahn. der sitzt im oberkiefer und funkelt wenn kutte redet oder lacht. bei meinem letzten besuch musste kutte zwischendurch weg. sein vater hatte seine anrufe nicht beantwortet und er war besorgt, dass ihm etwas zugestoßen sei. „fahr mal los und bring mir auf dem rückweg einen milchshake mit, ist mir scheissegal, das ich dann wieder nicht scheissen kann“, sagt betsy. ich biete ihr an, den shake zu holen, ich wäre in 10 minuten zurück. nee nee trulla, wenn du schon mal da bist, dann bleib auch. geh bitte nicht.
als wir alleine sind, ändert sich etwas in betsy. sie erzählt von ihren ängsten. die kann sie niemandem mitteilen, sie muss stark sein und alle machen sich doch sowieso schon sorgen um sie und sie will, dass alles gut ist. ich sitze im sessel an ihrem fußende, an der seite des bettes steht ihr versorgungs-rolltischchen. sie zählt auf:
*der homecarearzt verschreibt ein wichtiges medikament nicht, soll der hausarzt machen. da kommt sie aber nicht hin. sie kann nur bis zum klo laufen.
*sie braucht bettunterlagen, der homecarearzt hat kein budget
*sie hat keine pflegestufe, das amt hat zeit
*günther hat schon seit geraumer zeit auf sex verzichtet weil sie danach blutete, jetzt lässt er sich kaum noch blicken und ist wieder bei seiner ex-frau eingezogen
*kutte hat einen pflegebedürftigen anscheinend dementen vater, der jede hilfe ablehnt aber nicht mehr ohne hilfe leben kann, eine krebskranke tante und auch noch sie, betsy am hals
*sie will ins stationäre hospiz und darf das niemandem erzählen, weil dann alle denken, dass sie zum sterben dahin geht
*sie ist froh, dass sie mich als freundin hat, zu mir kann sie offen sein
es fliesst aus ihr heraus, die tränen strömen. ich höre zu, ich beruhige, ich bin ganz bei ihr. ich schaffe es nicht, ihr medikamentenwägelchen beiseite zu schieben, mich neben sie zu setzen und sie in den arm zu nehmen. ich schaffe es einfach nicht. zu flehend der zahnlose mund, zu dürre der halbnackte unterkörper. ich weiss nicht, was genau mich abhält aber ich kann mich in dem moment nicht überwinden. vielleicht habe ich angst davor, dass sie sich an mich klammert.
später koche ich tee für betsy und sie beruhigt sich. ich gehe mit einem guten gefühl und denke trotzdem etwas falsch gemacht zu haben. etwas versäumt zu haben. weiss nicht. das hier sind nur umrisse. zu erzählen gäbe es soviel mehr. das gröbste muss aber erstmal raus aus dem kopf. vor ein paar tagen überlegte ich, das alles hier zu löschen. weg mit scheiss. weg mit belastung. heute weiss ich wieder warum ich mir ein kopfaufräumtagebuch angeschafft habe. und darum bleibt das auch noch eine weile bestehen.
p.s. die organisatorischen sachen wie pflegestufe, medikamentenversorgung habe ich selbstverständlich sofort an kompetene stellen weitergegeben. mit erfolg. zumindest das geht jetzt zügig voran.
samstag, tagebuch, live
Oktober 17, 2009 von lottalotterich bin ehrgeizig. ich schreibe ein internetcommunitybenutzermanifesttagebuch für heute, den 17.ten oktober zweitausendneun.
08.00 aufwachen wegen schmerz im rücken
08.01 pinkeln und hinterher blick in den spiegel. das kind wird später punk zu mir sagen
08. irgendwas mit zoee und ossi-ronny auf facebook chatten. schmerzen lassen nach. gut. müde trotzdem. schampus.
11 uhr alte folgen von switch glotzen
11 uhr kind anerkennt punkfrisur. fragt ob ich das _heute_ auch noch gut finde.nee, aber was soll ich machen. abber gehts nicht.
11.30 beim rauchen in den kochtopf gucken. mann, da hab ich gestern was auf den weg gebracht. stimmt, ich hab verprochen zu kochen. gut, dass gestern abend der mitbewohner den ofen ausgeschaltet hat. ich kann mein werk später vollenden.
11. 32 ich frage mich ob u. noch vor unserem besuch bei max raabe (deshalb zwanziger kleid ohne koks) sich aus den fängen seiner liebhaberin befreien kann
11.50 der echte schampus ist alle. jetzt kommt der preisgekrönte riesling. das wird ein sauf- und schlaftag. und fressen. betsy hab ich auch im kopf drin. wie sie mich anfiel. so knochig, dass ich angst hatte, sie zu drücken. das geht durch und bleibt. aber sie hat ihren inderschönsten an der wand. ich freue mich auf dienstag.
11.59 der mitbewohner kauft ein, ich flute die wohnung mit jochen distelmeyer. und bin gerade sehr verliebt. ins leben. dankbar klingt theatralisch, trifft es aber.
12.00 das kind findet mich nena. der mitbewohner sieht jamie lee curtis. ich finde mich birgit schrowange. ich brauche noch einen riesling um kotzen zu können. birgit schrowange. scheisse. annie lennox wäre besser.
12.27 immernoch bademantel. life is a rollercoaster von ronan keating rausgekramt. an freund k. denken. ich würde jetzt gern deinen kopf in meinem schoß haben, k. und mit kurzen fingernägeln über deine kopfhaut grubbern und dir sagen, dass alles gut ist.
12.30 ich wollte bei den herren lucky und glamour einen komentar hinterlassen weil ich mag was sie schreiben aber ich schaff das nicht. ich scheitere an der doofen anmeldeprozedur und ausserdem ist immer schon alles gesagt.
12.46 der mitbewohner kommt vom einkaufen zurück. bringt post mit. keine rechnung. richtige post von meinen eltern. fotos auf papier.schönschönschön.
13.05 die beiden um mich herum frühstücken. essen. gute idee. nur bin ich grad müde und höre alte distelmeyer lieder. ma sehn. ein brötchen. eine zigarette. ein glas wein. dann schlafen? schreibt sich gut. das kind hat die ausgeliehenen filme ohnehin mit dem mitbewohner besprochen. die beiden sind clever und wissen, dass ich heute raus bin. das ist mein reinkriechtag.
13.23 was ich von meinem italienischen ex-ehemann übernommen hab ist eine redewendung.“ich hab zuviel gefresst.“ sagte er gern nachdem er roularden mit rotkohl, kuchen, espresso und einen schnaps intus hatte und seine zugegebenermaßen schöne wampe streichelte. ja, was ich sagen wollte ist, dass ich so satt bin, dass ich gleich umfalle. umfallschlafwetter haben wir ja auch.
13.31 hat einer von euch einen bollywood- oder fantasyfilm übrig? für rückgabe kann ich nicht garantieren, ich bin nur einmal in der woche bei betsy. wenn sie zb am mittwoch stirbt, ist an meinem kommenden besuchsdienstag schon alles fortgeräumt.
13.40 ruben cossani. der mitbewohner klatscht rhythmisch. ich zappel einn bisschen.
13.41 weltidee. ich nehme eine schlaftablette, haha, der mitbewohner präsentiert sie mir auf dem ausgestrecktem zeigefinger, der gepriesene weisswein ist inzwischen kalt und eignet sich herboragend zum runterspülen. ich beobachte mich ab jetzt. mal sehen wann ich umfalle.
13.51 noch wach. ruben cossani „erspar dir dein mitgefühl“. mann, bin ich heut ne muschi.
14.04 „ein kompliment“ von sportfreunde stiller. s. o. muschipuschi
14.05 s.o ausgeschaltet. aus gründen. statt dessen mgmt „kids“ in kinderaufwecklautstärke. wann wirkt die scheisstablette endlich?
14.31 das ist alles so egal aber ich rede anscheinend gern. die zweite tablette wirkt, ich schlaf mal und dann werde ich einfach weitermachen.
samstag acht uhr, berlin, die frisur ein alptraum
Oktober 17, 2009 von lottalotterso wie kinder auf ferien warten, freue ich mich aufs wochenende. ausschlafen. gern bis zwölf uhr durchratzen. keine hürde bis vor kurzem. gern stelle ich mir auch den wecker auf 4.45 uhr um mich zu freuen, dass ich nicht aufstehen muss. seit ein paar wochen wache ich vor schmerzen auf. kurz überm arsch, im rücken tut es so weh, dass ich nicht mehr liegen kann. ich bin so müde, meine augen sind winzig und nur aus wut heule ich nicht. ich schleppe mich ins bad. oha. verschlafene kurze haare sehen tausendmal beschissener aus als lange. nach einer stunde lässt der schmerz nach. bis in die oberschenkel zieht es inzwischen. wenn ich zum arzt ginge, was ich durchaus in betracht ziehe, wird er mir wahrscheinlich eine neue matratze empfehlen. haha, hat ma einer tausend euro? rücken hab ich schon seit ewigkeiten aber immer mit pms-begründung. das hier sind ganz neue qualitäten. ich vermute, dass die matratze den mitbewohner nicht verkraftet und liege jetzt auf der couch.